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Gut-Menschen

ROMA FLAG 4

Von Gut-Menschen und Humanitären Parasiten


   Kaum ein Tag vergeht an dem ich nicht irgentwo einen Spendenafruf in Form von Werbung sehe oder PR-Müll von einem sogenannten „Experten“ in einer Talk-Soap, ja sogar als Interview-Partner in den Nachrichten ertragen darf. Bis vor einigen Jahren wurden diese Organisationen noch Hilfsorganisationen genannt, nun heissen sie NICHT-Regierungsorganisationen. Das NICHT soll vermeintliche Uunabhängigkeit sugerieren.

   Bei diesen Werbeafrufen zum Spenden erfahren wir nichts darüber ob die NGO überhaupt in dem Gastland erwünscht ist oder ob ihre Aktivitäten dort die traditionelle Struktur der Ökonomie stört, indem sie mit ihren scheinbar gutgemeinten Projekten / Programmen zu einer Konkurenz für die indigenen Hersteller wird.

   Internationale NGO’s kooperienen direkt und/oder indirekt mit westlichen Regierungen und Institutionen gegen lokale Regierungen und Institutionen. Der Einfluss Internationaler NGO’s kann nicht genug unterschätzt werden denn durch ihre Kooperation mit Regierungen in der Heimat verfügen sie über massive Finanzkraft die oftmals die der lokalen Regierung übersteigt; in der Folge kümmern sich die internationalen NGO’s weniger um das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung als um „universale“ Prinzipien von ethnischer Führung.

   Einige Nicht-Regierungs-Organisationen - wie IKRK, Human Right Watch, Medecins Sans Frontieres oder partiell Amnestie International – liefern ihren Beitrag zur Erhöhung der Lebensbedingungen un armen Ländern, zur Verringerung des Hungers, zur Unterstützung der Menschen- und Zivilrechte und Begrenzung der Ausbreitung von Krankheit bei.

   Andere - normalerweise unter dem Deck-Mantel von „Think-Tanks“ (Lobby Groups) - sind oftmals ideologisch voreingenommen, oder religiös festgelegt was deren Arbeit häufig zu einem Servis von speziellen Interessen reduziert. NGO's - wie International Crisis Group, ICG haben öffentlich im Namen von Oppositionen bei Wahlen Partei ergriffen (Mazedonien, Serbien, Libanon). Andere NGO’s haben in Belarus und Ukraine, Zimbabwe und Israel, Nigeria und Thailand, Slowakei und Ungarn interveniert - und bildeten eine Lobby sogar westlichen Ländern einschließlich den USA, Kanada, Deutschland und Belgium.

   Eingriffe in die jeweilige staatliche Souverenität ist durch internationale Gesetze geregel,bzw. verboten. Diese zahlreichen Verträge gelten nicht für NGO’s. Als „NICHT“ Regierungsorganisation können sie sich in die inneren Angelegenheiten eines Staates einmischen. Korruption, Zivilrecht, Medienstrukturen, Straf- und Zivilrecht, Klimapolitik, die Verteilung ökonomischer und öffentlicher Mittel, wie z.B. Land und Wasser, keine Regierung ist jetzt mehr von dem „scharfen“ Auge der NGO’s ausgenommen.

   Es ist vollkommen unbestreitbar das „westliche“ NGO’s Erben der vikotorischen Epche „Des Weissen Mannes Last“ (White Mens Burden) sind, - diese NGO’s sind beseelt von Missionseifer und einer nebolösen „Tu-Gut“ Philosophie: ihr Bestreben ist die Bedürftigen mit Hilfsgütern und westlichen Werte zu versorgen.

   Eine NGO kommt als selbsternannter Helfer in das Aufnahmeland und fragt nicht ob sie erwünscht ist. Ihre Ankunft bedeutet steigende lokale Preise und einen Kulturschock für die lokale Bevölkerung. Viele Mitarbeiter leben in luxurioesen Apartments und Hotels, fahren luxouriöse Sport Utility Vehicles (SUV’s), arbeiten mit 300 Euro teuren Laptops und benutzen Satelittenmodems zur Kommunikation via Internet . Die meisten internationalen NGO Mitarbeiter haben oftmals mehr als das 20 fache Monatseinkommen der lokalen Bevölkerung. Es sind „Macher“, Wander-Prediger, Kritiker, „Tu-Guties“, und selbsternannte Fachleute die viel und offen über all die guten Dinge schwadronieren die sie zu realisieren erträumen.

   Um dieser Verschwendung von Spendengeldern vorzubeugen, wie nützlich wäre es wenn die NGO’s wenigstens nur halb so offen über die Verwendung ihrer Finanzen Auskunft geben würden.

   Was vor allem nicht vergessen werden darf: Generell sind NGO’s nicht von ihren Schützlingen auserwählt worden. NGO’s drängen sich in ihrem Eifern „helfen“ zu wollen auf, würden sie es nicht tun würden sie keine Kapital / Spenden mehr erhalten! Hier genau sehe ich das allergrösste Problem: während der vergangenen 15 Jahre hatte ich viele Gespräche Vertretern von NGO’s. Die überwiegende Mehrheit der „Experten“ befand sich ständig in Oposition zu den Regierungen mit denen sie irgentwie kooperieren müsste. Das gilt für Krisen / Kriegs Gebiete und für Länder die von Naturkatastrophen betroffen waren.

   Menscherechts Hippies und NGO’s allgemein werden nicht müde Demokratie zu predigen aber die NGO’s selbst sind keine frei gewählten Institutionen. Auch kann sie niemand ab/wegwählen. Und Regierungen die NGO’s aus dem Land werfen, werden gnadenlos als Despotien attackiert. In manchen Fällen war das authoritäre und arrogante Auftreten (besonders gegenüber Romas im Kosovo) VON Vertretern von Hilforganisationen so penetrant, dass es besser gewesen waere die Betroffenen hätten ihre Helfer einfach wegschicken können. So hatte Oxfam ihr ganzes Team im Kosovo nationalistischen rassistischen Kosovo-Albanern überlassen, sogar der „Country-Director“ war Albaner.
   Für mehr information siehe: www.romano-nevipe.netfirms.com

   Der englische „The Economist“ schrieb über die Kurzsichtigkeit, Ignoranz und Eigennützigkeit der NGO’s: Man stelle sich einmal vor wenn "reformierte" Multinationals, "einsichtige " Regierungen reicherer Länder und NGO’s harte Regeln für Gehälter in „Dritte-Welt“ Fabriken fordern, abgesichert durch Handels Beschränkungen für Länder die sich diesen Regeln nicht fügen wollen. Die Bevölkerung in den reichen Ländern bezahlt freiwillig mehr in der Annahme es sei für einen guten Zweck. Die NGO’s könnten einen neuen Sieg erklären. Die Multinationalen Unternehmen haben die Konkurenz aus den „Dritte-Welt“ Ländern gebändigt, gleichzeitig ihre eigenen Produkte beschüzt und ihre Profite erhöht. Wie will dann der „Dritte-Welt“ Arbeiter, der seine Arbeit in einer lokalen Fabrik verloren hat, seinen Kindern erklären warum die neue demokratische Marktordnung für ihn und seine Kinder, die Opfer des Kapitalismus, von ihm verlangt zu hungern?

   Human Rights Watch forderte das die „Freie Meinungsäusserng“ für alle Länder erzwungen werden sollte, so das „irregeführte“ Regierungspolitik öffentlich gemacht werden kann bevor Gesundheits- und Ernährungsprobleme auftachen. Damit irgnoriert diese NGO ganz klar die Tatsache das in den beiden einzigen Demokratien Afrikas, Süd-Afrika und Botswana, die höchste AIDS Rate seit Jahren herrscht (Quelle WHO).

   In Somalia, Sudan, Zimbabve, Afghanistan, Pakistan und vielen anderen Ländern sind NGO’s zu den „Umschlagplätzen“ westlicher Werte und vor allem Finanzen geworden. Nach Angaben vom Internationalen-Roten-Kreuz fliessen mehr Finanzhilfen durch undurchschaubare Konten von NGO’s als durch die Weltbank. Der eiserne Griff mit denen die NGO’s die Zuteilung von Hilfsgütern betreiben hat sie in manchen Ländern längst zu alternativen Regierungen gemacht. Ihre PR – Aktivitäten haben starken Einfluss auf unzureichend ausgebildete Journalisten und Geschäftsleute mit der Folge das NGO’s in der Regel keine besseren Resultate hervorbringen als die eigentlichen Landesregierungen (Uganda, Äthopien, Afghanistan usw.) Der Freikauf von Sklaven durch NGO’s während der 1980ziger im Sudan hat nur zu einer dramatischen Ausbreitung des Sklavenhandels geführt.

   Die sogennten „Think-Tanks“, Lobby-Gruppen, die als Nicht-Regierungsorganisationen ungeniert Forderungen verlauten lassen die von Konfrontation, Wirtschafts-Sanktionen bis hin zum Gebrauch von militärischer Gewalt gehen wie es z.B. International Crisis Group, ICG im Fall von Sudan tut, verlieren so ihren Status als unparteiische Beobachter. Die ICG ist nicht die einzige Gewalt zustimmende Organisation, Rupert Neudecks Cap Anamur gehört genauso dazu, wie die Morde an Abtreibungsgegnern in den USA durch Mitglieder von NGO’s oder die Eiferer von Tierschutz-Organisationen in England die massive Briefbomben verschicken. Zu behaupten diese Organisationen würden bei der Lösung internatinaler Krisen helfen, bedeutet zu riskieren deren Abitionen zu unterschätzen, und wie im Fall der ICG deren Erfolge von vielen deutschen Journalisten und Politik- Professoren überschätzt werden.

   NGO’s lassen oft eine synoptische Sicht vermissen, was zur Folge hat, dass die Arbeit von UN Organisationen unterminiert wird. Die sehr schlechte Bezahlung für lokale Mitarbeiter durch internationale NGO’s ist eine Folge von der Überbezahlung ihrer internationalen Mitarbeiter die aber nur die gleiche Arbeit vor Ort verrichten. Diese Tatsache ist nicht gerade die Voraussetzung für eine fruchtbare Koexistenz zwischen ausländischen „Tu-Guties“ und lokalen Regierungen, ja manchmal sieht es so aus als seien diese „Tu-Guties“ ein Trick um dem Mangel an Arbeit dahein zu entkommen.

   Als Fazit könnten NGO’s somit einen Rückschlag auf ihre eigenen guten, positiven Ideen provozieren. Das wäre der grösste Schaden. Einige von ihnen erledigen unentbehrliche Arbeit. Wenn nur sie ein wenig überlegter und sensibler, diskreter vorgehen würden wären wir ein kleines Stueck näher zu einer gerechteren Verteilung von Wohlstand auf der Welt. Aber dann würden sie nicht Nichtstaatliche-Organisationen sein.


   Um zwischen effizienten und ineffizienten NGO’s zu unterscheiden gibt es einige einfache tests:

   1. Welcher Teil des Etats der NGO wird für Gehälter und Vergünstigungen ausgegeben? Je weniger desto besser.
   2. Welcher Teil des Etats wird zur Förderung der Ziele der NGO und für die Durchführung seiner verkündeten Programme ausgegeben? Je mehr desto besser.
   3. Welcher Teil des NGO Budgets wird für Öffentlichkeitsarbeit und Annoncen für Spendenwerbng ausgegeben? je weniger desto besserer.
   4. Welcher Anteil des Etats wird durch Regierungen, direkt oder indirekt beigetragen / Bezuschusst? Je weniger desto besser.
   5. Was denken die Empfänger der Hilfsleistungen von den Aktivitäten der NGO? Wenn die NGO gefürchtet, nicht akzeptiert und gehaßt wird, dann ist etwas falsch!
   6. Wieviele der Mitarbeiter der NGO arbeiten direkt im Land und bieten Hilfsleistungen und wieviele sitzten als administrativer Mitarbeiter im Heimatland? Je mehr im Empfängerland desto besser.
   7. Besitzt die NGO Geschäfte oder gehört ihr ein Handelsunternehmen? Wenn ja , ist sie eine verdorbene und korrupte Organisation und steht im Interessenkonflikt mit allgemeinen Standart von "humanitärer" Hilfe.
 

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